Die großen Weihnachtsmärkte in Deutschland öffnen 2026 zwischen dem 23. und 27. November und schließen am 23. oder 24. Dezember. Zu den bekanntesten zählen der Nürnberger Christkindlesmarkt, der Dresdner Striezelmarkt und die Kölner Weihnachtsmärkte. Ein Becher Glühwein kostet 4 bis 6 Euro plus Pfand.
Deutschlands Weihnachtsmärkte starten 2026 ab dem 23. November. Der Dresdner Striezelmarkt öffnet am 25. November und ist mit erster Erwähnung 1434 der älteste Markt des Landes. Der Nürnberger Christkindlesmarkt läuft vom 27. November bis 24. Dezember. Ein Glühwein kostet 4 bis 6 Euro, dazu 3 bis 5 Euro Becherpfand, das bei Rückgabe zurückkommt. Die ruhigsten Besuchszeiten liegen werktags zwischen 11 und 16 Uhr. Anreise mit Bus und Bahn spart die Parkplatzsuche in den vollen Innenstädten.
Wann öffnen die Weihnachtsmärkte 2026 in Deutschland?
Die meisten großen Weihnachtsmärkte in Deutschland öffnen 2026 in der Woche vor dem ersten Advent, konkret zwischen dem 23. und 27. November. Sie enden am 23. Dezember, einige traditionelle Märkte wie Nürnberg und Dresden erst am Heiligabend, dem 24. Dezember. Die genauen Termine legt jede Stadt selbst fest.
Der erste Advent fällt 2026 auf den 29. November. Viele Städte ziehen die Eröffnung bewusst auf den Montag oder Dienstag davor vor, um das erste Adventswochenende voll mitzunehmen. Der Kölner Weihnachtsmarkt am Dom startet 2026 am 23. November, der Stuttgarter Weihnachtsmarkt am 25. November.
| Weihnachtsmarkt | Stadt | Termin 2026 |
|---|---|---|
| Striezelmarkt | Dresden | 25.11.–24.12.2026 |
| Christkindlesmarkt | Nürnberg | 27.11.–24.12.2026 |
| Weihnachtsmarkt am Dom | Köln | 23.11.–23.12.2026 |
| Stuttgarter Weihnachtsmarkt | Stuttgart | 25.11.–23.12.2026 |
Welche sind die schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland?
Zu den schönsten Weihnachtsmärkten in Deutschland zählen 5 Klassiker: der Dresdner Striezelmarkt, der Nürnberger Christkindlesmarkt, die Kölner Dom-Märkte, der Stuttgarter Weihnachtsmarkt und der Leipziger Weihnachtsmarkt. Jeder Markt hat ein eigenes Wahrzeichen, von der Dresdner Stollenpyramide bis zum Nürnberger Christkind.
Der Dresdner Striezelmarkt gilt als ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands, urkundlich erstmals 1434 erwähnt. Sein Wahrzeichen ist die weltgrößte begehbare Stufenpyramide mit 14,6 Metern Höhe. Höhepunkt ist das Stollenfest am Samstag vor dem zweiten Advent, bei dem ein tonnenschwerer Dresdner Christstollen durch die Altstadt gezogen wird.
Der Nürnberger Christkindlesmarkt auf dem Hauptmarkt gehört zu den bekanntesten Märkten weltweit. Er wird alle zwei Jahre von einem neu gewählten Christkind eröffnet und ist für Nürnberger Rostbratwürste und Elisenlebkuchen bekannt. Die Kölner Weihnachtsmärkte verteilen sich auf 7 Standorte, der größte liegt direkt am Kölner Dom.
Wer mehrere Märkte verbinden will, plant eine Städtereise im Herbst mit Übernachtung. Dresden, Nürnberg und Leipzig lassen sich per Bahn gut an einem verlängerten Wochenende kombinieren.
Die bekannten Großmärkte sind am ersten und zweiten Adventswochenende oft überfüllt. Wer die Kulisse ohne Gedränge erleben will, kombiniert einen großen Markt am frühen Nachmittag mit einem kleineren Themenmarkt am Abend. In Nürnberg lohnt der Handwerkerhof, in Köln der Markt am Alter Markt mit Eisbahn. Kleinere Märkte in Städten wie Esslingen mit Mittelaltermarkt oder Görlitz bieten dieselbe Stimmung mit deutlich weniger Andrang.
Was kostet ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt?
Ein Weihnachtsmarkt-Besuch kostet pro Person 15 bis 30 Euro für Essen und Getränke. Ein Becher Glühwein liegt bei 4 bis 6 Euro, dazu kommen 3 bis 5 Euro Becherpfand, das bei Rückgabe zurückerstattet wird. Eine Bratwurst kostet 4 bis 5 Euro, geröstete Mandeln 3 bis 4 Euro.
Der Becherpfand ist ein Sammelposten: Wer den Becher zurückgibt, bekommt das Pfand zurück. Sammlerbecher mit Jahreszahl behalten viele Besucher als Souvenir, dann verfällt das Pfand bewusst. Kinderpunsch und alkoholfreie Varianten kosten meist genauso viel wie Glühwein, rund 3 bis 5 Euro pro Becher.
Der Eintritt auf die meisten Weihnachtsmärkte ist kostenlos. Ausnahmen sind einige Themenmärkte und mittelalterliche Märkte, die 2 bis 5 Euro Eintritt verlangen, etwa der Mittelaltermarkt in Esslingen an einzelnen Tagen. Fahrgeschäfte wie Riesenrad oder Karussell kosten 3 bis 5 Euro pro Fahrt.
Wann ist die beste Zeit für einen Weihnachtsmarkt-Besuch?
Die ruhigste Zeit für einen Weihnachtsmarkt-Besuch liegt werktags zwischen 11 und 16 Uhr. Am vollsten sind Freitag- und Samstagabend sowie die beiden ersten Adventswochenenden. Wer Fotos ohne Menschenmassen will, kommt direkt zur Öffnung, wer die volle Lichterstimmung sucht, kommt nach Einbruch der Dunkelheit gegen 17 Uhr.
Die Beleuchtung kommt in der Dunkelheit am besten zur Geltung, im Dezember also bereits ab etwa 16:30 Uhr. Familien mit kleinen Kindern besuchen den Markt besser am frühen Nachmittag, wenn die Stände geöffnet, die Gassen aber noch leer sind. Gegen 19 Uhr füllen sich die Glühweinstände mit Feierabendbesuchern.
Auch das Wetter beeinflusst den Andrang. Ein passender Reiseziele im November-Kurztrip lässt sich gut mit einem Marktbesuch verbinden, weil die Märkte Ende November noch weniger überlaufen sind als im Dezember.
Welche Spezialitäten gibt es auf deutschen Weihnachtsmärkten?
Auf deutschen Weihnachtsmärkten gibt es 6 klassische Spezialitäten: Glühwein, gebrannte Mandeln, Bratwurst, Lebkuchen, Reibekuchen und Champignons in Rahmsoße. Regionale Besonderheiten kommen dazu, etwa Dresdner Christstollen, Nürnberger Elisenlebkuchen und Aachener Printen.
Glühwein ist das Kultgetränk der Märkte, ein erhitzter Rotwein mit Zimt, Nelken und Orange. Wer es stärker mag, bestellt Glühwein mit einem Schuss Amaretto oder Rum. Feuerzangenbowle ist die spektakuläre Variante, bei der ein mit Rum getränkter Zuckerhut über dem Glühwein abgebrannt wird.
Bei den herzhaften Speisen dominieren regionale Klassiker: in Baden-Württemberg Dinnete und Kartoffelpuffer, im Rheinland Reibekuchen mit Apfelmus, in Bayern Bratwürste vom Grill. Frische Waffeln, Schokofrüchte und Crêpes runden das süße Angebot ab und kosten je 3 bis 6 Euro.
Meine EinschätzungDie gängige Annahme lautet: Der größte und berühmteste Markt ist der beste. Der Vergleich der Eröffnungstermine zeigt aber, dass die bekannten Märkte in Nürnberg, Dresden und Köln fast zeitgleich starten und sich an den Adventswochenenden gegenseitig die Besucher zutreiben. Wer den Trubel meidet, gewinnt mehr Weihnachtsstimmung auf den kleineren Märkten. Zwei Faktoren entscheiden stärker als die Marktgröße: die Kulisse und der Zeitpunkt. Ein mittelgroßer Markt vor einer historischen Altstadt am Donnerstagnachmittag schlägt den Großmarkt am Samstagabend deutlich, sowohl bei der Atmosphäre als auch beim Preis pro Glühwein.
- Start 2026: große Märkte öffnen zwischen 23. und 27. November
- Dresdner Striezelmarkt: ältester Markt, erstmals 1434 erwähnt
- Glühwein 4–6 € plus 3–5 € Becherpfand, Eintritt meist kostenlos
- Ruhigste Zeit: werktags 11–16 Uhr, schönste Lichter ab 16:30 Uhr
- Anreise mit Bus und Bahn spart die Parkplatzsuche in der Innenstadt
Häufige Fragen zu Weihnachtsmärkten in Deutschland
Diese 4 Fragen ergänzen die Hauptkapitel um praktische Details zu Anreise, Hund und Öffnungszeiten.
Wie reise ich am besten zum Weihnachtsmarkt an?
Bus und Bahn sind die beste Anreise, weil die Märkte zentral in den Innenstädten liegen und Parkplätze knapp und teuer sind. Viele Städte bieten Park-and-Ride-Plätze am Stadtrand mit direkter Straßenbahn- oder S-Bahn-Anbindung zum Marktplatz.
Darf ich meinen Hund mit auf den Weihnachtsmarkt nehmen?
Hunde sind auf den meisten Weihnachtsmärkten an der Leine erlaubt. Bei großem Andrang am Abend ist ein Besuch für Hunde stressig, weil Gedränge, Glühweinbecher am Boden und offenes Feuer Risiken bergen. Ein Besuch am ruhigen Nachmittag ist tierfreundlicher.
Haben Weihnachtsmärkte an Heiligabend geöffnet?
Die meisten Weihnachtsmärkte schließen am 23. Dezember. Traditionsmärkte wie der Nürnberger Christkindlesmarkt und der Dresdner Striezelmarkt haben am 24. Dezember bis mittags geöffnet, danach beginnen die Weihnachtsfeiertage.
Wie viel Bargeld sollte ich mitnehmen?
Pro Person reichen 20 bis 40 Euro Bargeld für einen entspannten Marktbesuch. Viele Stände nehmen weiterhin nur Bargeld, auch wenn größere Märkte zunehmend Kartenzahlung anbieten. Kleine Scheine und Münzen beschleunigen die Bezahlung an den Glühweinständen.
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Quellen belegen Termine und Angaben dieses Artikels. Vorrang haben offizielle Marktseiten und etablierte Reiseportale.
- Stuttgarter Weihnachtsmarkt – offizielle Seite · stuttgarter-weihnachtsmarkt.de · Termin 25.11.–23.12.2026 direkt vom Veranstalter.
- Weihnachtsmärkte in Köln 2026 · koeln.de · Standorte und Eröffnungstermine der Kölner Märkte inklusive Dom-Markt.
- Striezelmarkt · dresden.de · Geschichte des ältesten deutschen Weihnachtsmarkts, erstmals 1434 erwähnt.
- Christkindlesmarkt Nürnberg · christkindlesmarkt.de · Termin 27.11.–24.12.2026 und Eröffnung durch das Christkind.
- Weihnachtsmärkte 2026: Termine und Infos · urlaubstracker.de · Übersicht der Termine großer Märkte in Deutschland.



